Kooperatives Spiel

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Birdie
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Kooperatives Spiel

Beitrag von Birdie » Mo 21. Nov 2016, 10:53

Hier mal ein paar Gedanken zur Möglichkeit zum kooperativen Spiel:

Kooperatives Spiel
1. Kampfeinsatz
Aufgabenbeschreibung:
Suchen und Ausheben von Piratennestern, feindlichen Organisationen, Vanduul Außenposten, etc. - Volle Action - hohes Risiko - viel Abwechslung

Benötigte Resourcen:
Raumjäger, ggf. unterstützt von Bombern und Schlachtschiffen. Truppentransporter falls Kämpfe am Boden oder das Entern von Stationen notwendig werden.


2. Bergbau
Aufgabenbeschreibung:
Erkunden von erfolgversprechenden Lagerstätten, Abbau von Erzen, Abtransport zum Verkauf - Sehr meditatives "Farmen" - geringes Risiko - wenig Abwechslung

Benötigte Resourcen:
Aufklärer mit passenden Scannern, Schiff zum Abbau von Erzen, Frachter zum Abtransport, Raumjäger als Eskorte vor Ort


3. Frachttransport
Aufgabenbeschreibung:
Transport von A nach B von eigenen Waren oder von Fremdwaren als Spediteur - Recht meditatives "Farmen" - Risiko je nach Wahl der Waren/Route - gewisse Abwechslung vorhanden (neue Orte auf der Reise von A nach B)

Benötigte Resourcen:
Frachter, Raumjäger als Eskorte


4. Erkundung
Aufgabenbeschreibung:
Freie Suche nach Wurmlöchern, Asteroidengürteln zum lohnenden Bergbau, Untersuchung von Raumanomalien - "Freie" Wahl der Suchrouten. Größere Aufmerksamkeit notwendig - Risiko je nach Wahl der Route - größere Abwechslung vorhanden

Benötigte Resourcen:
Schiffe mit großer Reichweite, guten Scannern, hohe Geschwindigkeit zur schnellen Flucht bei Feindkontakt, ggf. mit Eskorte


5. Versorgung
Aufgabenbeschreibung:
Unterstützung von anderen Spielern durch Leistungen wie Tanken, Reparatur, medizinische Versorgung, Handelsplattform (An-/Verkauf von Waren)
Sinnvollerweise ist eine Versorgungsplattform nur dort vorhanden, wo es an vergleichbaren Angeboten in der Nähe mangelt. Man befindet sich also entweder in der Nähe von feindlichem Gebiet oder aber in den weiten des Weltalls. Bei letzterer Konstellation ist es eher unwahrscheinlich, eine größere Anzahl von Kunden anzutreffen. - Extrem meditatives "Farmen" - Risiko nur bei Einsatz in unmittelbarer Feindnähe - Abwechslung nur bei unerwartetem Feindkontakt

Benötigte Resourcen:
Starfarer (Tanken), Crucible (Reparatur), Endeavour (medizinische Versorgung), Freelancer/Hull A-E/Merchantman/Caterpillar (Handelsplattform), Raumjäger / Großkampfschiff zur Verteidigung


Generell
Sprungantrieb
Die wenigsten Schiffe sind standardmäßig mit Sprungantrieben zum Verlassen des derzeitigen Sternensystems ausgestattet. Dies umfaßt nach derzeitigem Stand:
Mustang Beta und Delta
Aurora LX und CL
315P
SuperHornet
Constellation Andromeda, Taurus, Phoenix, Aquila
Freelancer Standard, MIS, PUR, MAX
Idris M und P
Herald
Reclaimer

Inkonsequenterweise sind die folgenden Schiffe nicht mit Sprungantrieb aufgeführt:
Javelin
Polaris
Starfarer / Starfarer Gemini
Retaliator
Merchantman
Carrack
Hull A - E
Orion
Vanguard
Reliant
Genesis (Passagiertransporter)

Hangarfähigkeit
Im Prinzip lassen sich die meisten Schiffe mit einem Sprungantrieb ausrüsten. Generell können nicht sprungfähige Schiffe an Bord eines größeren sprungfähigen Schiffes transportiert werden und damit ins nächste System kommen.
Nach sehr weit zurückliegenden Informationen können drei Jäger im Hangar der Idris und ein Jäger im Hangar der Polaris transportiert werden. Fans haben eine Idris aufgrund von Designstudien und Präsentationen nachgebildet und es geschafft, 7 Super Hornets in den Hangar der Idris zu stopfen. Es kann also gut sein, daß mittlerweile mehr Jäger oder größere Schiffe Platz finden. Als hangarfähig werden die folgenden Schiffe angesehen:
Hornet
Sabre
Gladiator
Gladius
Origin 300er Serie
M50
Mustang
Aurora
Avenger
Hull A
Buccaneer

Die folgenden Schiffe können grenzwertig sein und ggf. passen oder nicht:
Redeemer
Reliant
Scythe
Freelancer
Cutlass
Vanguard (sofern die Flügel eingeklappt werden)

Die folgenden Schiffe werden wohl nicht passen:
Retaliator
Hull B - E

Idris Fregatte als Operationsbasis
Wikipedia hat geschrieben:Fregatten sind nach heutigem Verständnis die kleinsten Kriegsschiffe, die noch selbstständige Operationen durchführen können.
Nach derzeitigem, stark veraltetem Stand, bietet die Idris
- Platz für (mindestens) 3 Raumjäger
- Platz für (mindestens) 10 Mann Besatzung
- eine NPC-Crew zur grundlegenden Besetzung aller wesentlicher Funktionen anzuheuern
- 1720 SCU Laderaum (zum Vergleich: Freelancer: 52, Constellation Andromeda: 134, Hull B: 384, Merchantman: 5018)
- ein Feuerleitsystem
- 7 bemannte Geschützturme zur Jägerabwehr
- 1 unbemanntes Großgeschütz zur Abwehr anderer Großkampfschiffe
- 1 derzeit unbelegten Hardpoint für ein Raketenbatterie
Die Idris sollte im Prinzip unabhängig von weiteren Schiffen operieren können.

Bei Kampfeinsätzen gilt natürlich "viel hilft viel", so daß eine Unterstützung durch weitere Jäger, Bomber, Enterkommandos und/oder weitere Großkampfschiffe sinnvoll sein kann.
Beim Bergbau wird die Idris vermutlich einfach in der Nähe der Abbauplattform geparkt und gibt bei Bedarf Feuerschutz / betreibt "Luft"raumüberwachung per Radar.
Beim Frachttransport sollte der potentielle Gewinn des Handels die laufenden Kosten der Idris decken können. Sinnvoll wird sie wohl erst bei der Begleitung der Frachter Hull C - E, Merchantman, Caterpillar (?), Starfarer, sowie Konvois aus solchen, weil erst diese die Frachtkapazität der Idris übersteigen. Ich gehe hierbei davon aus, daß die Daten der Caterpillar noch überarbeitet werden. Vermutlich ist die Idris im Betrieb zu teuer, um selber als Frachter fungieren zu können. Bei einer "Abkürzung" durch feindverseutes Gebiet mit hochlukrativer, verderblicher Ware an Bord kann sich die Idris als Frachter ggf. wieder rechnen.
Bei generellen Erkundungsmissionen sind vermutliche schnelle Verbände aus kleinen Schiffen oder einzelne Schiffe besser geeignet als ein Verband mit einer Idris, der z.B. nicht jedes beliebige Wurmloch passieren kann. Bei längeren (Erkundungs-)Operationen hinter feindlichen Linien ist die Schlagkraft der Idris eventuell notwendig, wobei je nach Länge der Operation, Unterstützung durch Frachter (Nahrungsmittel, Munition, Ersatzteile, Geplündertes) und Tanker notwendig werden kann.
Bei einem Versorgungseinsatz würde die Idris, wie schom beim Bergbau, in Nähe der Versorgungsplattformen positioniert werden und Sicherheit durch überlegene Feuerkraft ausstrahlen.
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Re: Kooperatives Spiel

Beitrag von Birdie » Sa 31. Dez 2016, 07:06

Hier ein paar rein praktische Überlegungen zum Vorgehen (Stand Alpha 2.6), wie wir sie zum Jahreswechsel 2016/2017 selber anstellen und testen konnten:
  • Alle Spieler betreten zunächst ihren Hangar (Universe => Hangars => Hangar wählen => Visit Spaceport)
  • Ein Spieler öffnet die Kontaktliste (F11), startet den Mausmodus (AltGr & -). Kontakte können durch Anklicken des Eingabefeldes, Eintippen des Handles und dann durch Bestätigen mit "Add" hinzugefügt werden.
  • Kontakte können in die Gruppe eingeladen werden, indem sie angeklickt werden und dann "Invite to party" gewählt wird.
  • Die Eingeladenen können per "ü" die Einladung annehmen.
  • Derjenige, der Kontakte in die Gruppe eingeladen hat, ist der Gruppenleiter. Zunächst wird der Mausmodus wieder beendet (AltGr + -). Dann dreht er sich in seinem Hangar zunächst um 180°, geht durch die Luftschleuse vor ihm und von dort aus in den Fahrstuhl. Er schaltet dort die Konsole ein (F), wählt "Crusader" => "Quick Join" => "Launch". Damit sollte ihm ein Server zugewiesen werden, auf dem genug Platz für die komplette Gruppe ist.
  • Danach gehen auch die anderen Gruppenmitglieder in den Fahrstuhl und wählen "Crusader" => "Name des Gruppenleiters / Join" => "Launch"
  • Hinter dem Namen des Gruppenleiters wird auch angezeigt, wieviele Plätze auf dem Server derzeit bereits belegt sind.
  • Auf Crusader gibt es verschiedene Sektoren (A, B, C, D), in denen man einen Raum zugewiesen bekommen kann. Für jeden dieser Sektoren gibt es eigene Startbereiche, in denen am Terminal (leuchtender blauer Hologrammball) die Schiffe für das Starten aufgerufen werden können. Wenn man sich nicht an diesem Terminal begegnet, heißt das noch lange nicht, daß man auf unterschiedlichen Servern gelandet ist!
  • Die Anzahl der Gegner an verschiedenen Missionsstandorten skaliert mit der Anzahl der Mitglieder in der Gruppe. Touristen an Bord eines Mehrsitzers erhöhen daher den Schwierigkeitsgrad beträchtlich
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