Spielerbiografien

Alles rund um Chris Roberts kommendes Spiel
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Birdie
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Spielerbiografien

Beitrag von Birdie » Mo 27. Jan 2014, 20:54

Das Team BattleBox hat im Laufe des letzten Jahrzehnts eine bunte Mischung verschiedener Personen angezogen, die sich im folgenden kurz präsentieren:

Birdie

Als zweiter Sohn des Firmengründers Peter Young von der Peter Young Corporation konnte ich nicht die offizielle Nachfolge meines Vaters antreten. Damit blieb mir der Bengalträger der Firma verwehrt, und ich mußte mich zum Trost mit einer modifizierten Idris P zufrieden geben. Mit dieser ziehe ich nun schmollend, wie einige meinen, durchs Weltall, gefolgt von meiner kleinen Flotte Starfarern und Banu Merchantmans.

Es zieht mich von System zu System, immer auf der Suche nach der nächsten einträglichen Handelsroute. Ich muß darauf hoffen, daß ich verläßliche Leute finde, die die Idris als Besatzung in einen kampffähigen Zustand versetzen oder mir in ihren Jägern als Begleitschutz helfen. Aus diesem Grund habe ich mich Team BattleBox angeschlossen. Für Mitglieder von TBX sollte es immer einen Landeplatz im Hangar und ausreichend Frachtraum im Laderaum der Idris geben.


Ich freue mich auf Informationen über die Vorgeschichte meiner Mitspieler...
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Cleaner
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Re: Spielerbiografien

Beitrag von Cleaner » Di 28. Jan 2014, 13:31

Cleaner:
Ich wurde als Sohn eines mehr oder weniger ehrbaren und leider nur begrenzt erfolgreichen Treibstoffhändlers auf Ellis IX geboren. Hätte es das Schicksal nicht anders gewollt, würde ich heute vermutlich ein langweiliges Leben als Händler führen. Das Schicksal überraschte meinen Vater und mich in der Gestalt mehrerer Vanduul Jäger auf einem Routineflug ins Oso System. Unsere nur leicht bewaffneten Tankschiffe wurden plötzlich von den Jägern angegriffen und vollständig zerstört.

Was für ein grandioses Feuerwerk ...

Ich konnte mich im letzten Moment in einer Rettungskapsel in Sicherheit bringen und wurde 2 Tage später von einem UEE Kreuzer eingesammelt. Mein Vater und alle anderen waren tot ... und ich ohne unsere Tankschiffe völlig mittellos. Noch schlimmer: Mein Vater hatte mir einen Haufen Schulden hinterlassen. Deshalb entschloss ich mich notgedrungen zu einer Bewerbung bei der UEE Raumflotte. Ohne Übertreibung kann ich rückblickend sagen, dass ich mir dort unter dem Callsign "Cleaner" einen gewissen Namen gemacht habe.

Aber auch das ist Vergangenheit. Meine aktive Dienstzeit in der UEE ist vorbei und ich bin fest entschlossen, mich nicht noch einmal vom Schicksal überraschen zu lassen. Ich habe mir auf Kredit eine Constellation gekauft und bei TBX angeheuert, einer Truppe erfahrener Veteranen. Grüne Jungs hatte ich bei der Flotte schon genug. Es gibt tollkühne Helden. Und es gibt alte Helden. Tollkühne alte Helden gibt es dagegen kaum. Ich für meinen Teil möchte irgendwann als alter Held sterben.

Meine neuen Kameraden haben mir übrigens jede Menge Credits versprochen. TBX beschäftigt sich angeblich mit Export und Import verschiedenster Waren sowie mit Dienstleistungen aller Art. Alles natürlich völlig legal.

Ich bin da noch etwas misstrauisch - aber Credits sind Credits. Mit irgendwas muss ich schließlich die Raten für meine Constellation bezahlen. Mit etwas Glück komme ich mit TBX vielleicht sogar in das Gebiet der Vanduul. Dann Gnade denen Gott.

Cleaner wird es jedefalls nicht tun ...
Zuletzt geändert von Cleaner am Mi 29. Jan 2014, 18:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Shame
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Re: Spielerbiografien

Beitrag von Shame » Di 28. Jan 2014, 19:36

Geboren in den Tiefen des Weltraums.
Meine Eltern zogen als Forscher und Prospektoren durch das Universum. Immer auf der Suche nach neuen Welten die nie zuvor betreten worden waren. Doch von ihrer letzten Außenmission kehrten sie nie zurück. Der von meinem Vater selbst konstruierte Autopilot versorgte mich mit Nahrung und flog nach Ablauf einer voreingestellten Frist zurück in den Förderationsraum. Dort wurde ich von einem Rettungsshuttle aufgenommen. Aufgewachsen bin ich bei verschiedenen Pflegeeltern, guten als auch schlechten. Als ich alt genug war verkaufte ich das alte Raumschiff meiner Eltern und kaufte mir von dem Erlös eine Freelancer.

Mit meiner Freelancer durchsuche ich die Weiten des Sternenraumes nach Hinweisen über das Schicksal meiner Eltern. Und eines Tages werde ich sie finden.

Auf meiner ersten Mission traf ich dann in einer runtergekommenen Bar am Rande des bekannten Universums einen Haufen ziemlich kaputter Typen. Aber da war etwas in ihrem Wesen, daß mich aufhorchen ließ. Irgendetwas verbindet uns.
Noch habe ich nicht entdeckt was uns verbindet, aber immerhin schießen sie nicht auf mich. Und sie verfügen trotz ihrer geringen Anzahl über eine beeindruckende Flotte. Nach der letzten durchzechten Nacht habe ich beschlossen für eine Weile mit ihnen zu fliegen. Ich werde das Rätsel meiner Herkunft lösen und diese Typen werden mir dabei helfen, auch wenn sie es nicht wissen.
Zuletzt geändert von Shame am So 2. Feb 2014, 13:54, insgesamt 2-mal geändert.

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Zyff
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Re: Spielerbiografien

Beitrag von Zyff » Di 28. Jan 2014, 20:18

Es geschah plötzlich und unerwartet. Die Explosion auf der Laderampe auf Goss überraschte meine Eltern und lies mich und meinen kleinen Bruder allein zurück. Die Zeit die folgte war bestimmt durch Arbeit um ein Dach über den Kopf und Essen in den Bauch zu bekommen.
Währen die Konflikte in den Grenzgebieten nicht ausgebrochen, wer weiß ob wir jemals den Planeten verlassen hätten. Mein Bruder wurde Trooper bei den UEE Marines. Ich erinnere mich noch an das grelle Leuchten der Triebwerke, als das Shuttle ihn fort brachte.
Hätte ich gewusst das ich ihn nie wieder sehe ...
Der Alkohol half gegen die Schmerzen, so dachte ich zuerst. Doch mein Leben änderte sich erneut, als ich dem Lieutenant in "Marys Bar" die Nase brach.
Rekruten waren schon immer Mangelware und so konnte ich zumindest wählen zwischen Knast oder Korps. So begang meine Zeit bei der UEE Navy. Der Auftrag meines Teams bestand daraus Geleitschutz für die Minenfrachter zu geben, die Rohstoffe und Diamanten von Magnus I ausflogen. Meine Arbeit allerdings war das reichen von Werkzeug für den Wartungstechniker.
Der Pilot war der erste der starb als der Angriff kam, mehrere wurden verletzt. Ich konnte die Aurora vor dem Absturz auf die Planetenoberfläche bewahren, der Frachter ging verloren.
Eine Ausbildung zum Piloten waren die Folgen und ich machte Karriere bis zu meinem Ausscheiden. Mit einem eigenen Schiff, den paar Credits in der Tasche die vom Sold übrig sind, wird es Zeit für eine neue Aufgabe.
Wir, die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen,
Versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen.
Wir haben soviel mit so wenig so lange versucht, daß wir jetzt
Qualifiziert sind, fast alles mit Nichts zu bewerkstelligen.

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tropentoni
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Re: Spielerbiografien

Beitrag von tropentoni » Fr 31. Jan 2014, 01:52

Schließmuskelfaseriß:
Meine Erinnerung setzt in einer Krankenstation auf einem UEE Kreuzer ein. Meine Vergangenheit ist ein Mysterium. Gefunden wurde ich als einziger, gerade noch, Überlebender in dem völlig zerschossen Wrack eines treibenden Frachters. Von allen anderen an Bord war nicht mehr viel übrig. Schwer gezeichnet und entstellt kann ich über meine Herkunft und mein Alter nur mutmaßen. Das Einzige was eine Verbindung zu meinem bisherigen Leben darstellt, ist ein bei mir gefundenes Bild einer Frau mit einem kleinen Mädchen. Meine Familie?

Auf dem Flug wurde dann der Kreuzer angegriffen. Bei der Verteidigung des Schiffes hatte ich das "Glück", durch mein kämpferisches Geschick dem Captain aufzufallen, und landete als "Freiwilliger" bei der UEE Raumflotte. Durch meine Vergangenheit, die mich psychisch nicht ganz ohne Schäden gelassen hat, war ich zwar ein ausgezeichneter Kämpfer aber kein Vorzeigesoldat. Ich ging auf eigentlich aussichtslose Missionen. Wahrscheinlich wollte man mich loswerden. Dadurch kam ich auch zu meinem Codenamen, der eigentlich meine bisherige Situation mit "Eh Alles im Ar...!" beschreibt.

Durch meine ständige unerwartete erfolgreiche Rückkehr begann das Wechselspiel zwischen Beförderung und Belobigung auf der einen Seite und immer neuen Disziplinarverfahren und Degradierungen auf der anderen. Was für ein sinnloses Dasein !?!

Eine taktische Fehleinschätzung meines kommandierenden Offiziers führte dann trotz meines vorherigen Hinweises dazu, daß auf einer Mission viele Unschuldige starben. Mein Vorgesetzter starb durch die Hand eines Feindes. Ich hätte reichlich Zeit gehabt, dieses zu verhindern. Ich tat dieses aber nicht. Man konnte mir nichts nachweisen, und so entging ich leider der erhofften Todesstrafe, die meinem nutzlosen Dasein endlich ein Ende bereitet hätte. Ich habe dann meinen Dienst quittiert. Ich wurde sogar noch ehrenhaft aus dem Dienst entlassen. Aber ob ehrenhaft oder unehrenhaft, welchen Unterschied macht das schon?

Von dem spärlichen Gesparten und dem Entlassungsgeld konnte ich mir gerade so ein Schiff kaufen und suche wieder nach meinem Ich. Als ehemaliger Soldat weiß ich aber, daß man eine Basis braucht, von der aus man seine Unternehmungen startet. Daher blieb mir nicht viel, als irgendwo anzuheuern.

TBX waren die Ersten, die da waren. Mir doch egal für wen ich die Drecksarbeit erledige. Vielleicht erweisen sie sich ja als kompetenter, als es der bisherige Anschein erwarten lässt. So lange mir hier keiner versucht, ans Bein zu pinkeln, und sich mir bei meiner Suche keiner in den Weg stellt, könnten ja eventuell beide Parteien davon profitieren.
Bescheidenheit ist eine Zier,doch weiter kommt man ohne ihr ! ! !

Olli_the_Eagle
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Re: Spielerbiografien

Beitrag von Olli_the_Eagle » Sa 15. Feb 2014, 22:58

Olli_the_Eagle aka Adler

Ich bin der Sohn einer äußerst pflichtbewussten Militärfamilie mit sehr guten Ruf. Ich ging dann auch aus Tradition zur UEE Navy und wurde wie meine Mutter Pilot. Sie ist bei einem Piratenangriff gefallen. Das war schon kurz nach meiner Geburt. Mein Vater war Kapitän eines schnellen Kreuzers der "Palomino" Klasse und starb bei der Verteidigung der Raumstation "Maximilian" gegen die Vanduul.

Ich selbst hatte schon in der Fliegerausbildung den Ruf eines "Crash-Kids", da ich meinen Raumjäger selten ohne irgendwelche Schäden zum Hangar zurückbrachte. Bei mir war das aber eher Übermut als Unfähigkeit, was meinen Ausbildern aber herzlich egal war, und mich bei ihnen eher unbeliebt machte.

Ich erzielte aber dennoch gute Ausbildungsergebnisse und erreichte dann auch schnell den Rang eines Leutnants, während ich ordentlich meinen Dienst versah und meine Missionen mit mit vollem Eifer erledigte. Dabei ging aber sehr oft der Raumjäger zu Bruch, da das Erreichen der Missionsziele für mich mehr Bedeutung hatte als die Ausrüstung. Das machte mich auch nicht gerade zum Liebling meiner höheren Vorgesetzten, während meine Staffelkommandantin mit mir aber immer zufrieden war.

Dann, bei der Eskorte eines leeren abziehenden Frachterkonvois, wurden wir von Piraten angegriffen, bestehend aus zwei schweren Jägern und einer Korvette. Mein Flügelmann und ich erhielten den Befehl, auf Verstärkung zu warten und nur die Jäger aufzuhalten... und die Korvette nicht anzugreifen.

Nachdem mein Flügelmann, Charlie, und ich die beiden Jäger abgeschossen hatten, griff ich natürlich die Korvette an, um sie vom Konvoi abzulenken. Ihr Anti-Schiffs-Geschütz nahm eine Starfarer aufs Korn, ich rammte das Geschütz mit meiner Hornet und mußte aussteigen. Kurze Zeit später wurde Charlie abgeschossen, und die Verstärkung traf endlich ein und zerstörte die Korvette.

Charlie konnte nicht mehr aussteigen, als seine Hornet abgeschossen wurde und sein Tod, sowie der Verlust von zwei Hornets, wurden mir angelastet. Daß wir den Konvoi gerettet hatten, spielte für die Sterneträger keine Rolle, da "Die Schiffe ja leer und nicht Eigentum der UEE waren!"

Meine Staffelkommandantin teilte mir unterderhand mit, daß meine Chancen jemals eine eigene Staffel zu kommandieren damit auf null gesunken waren.

Ich wollte dann nur noch raus aus der Navy. Für das "Ignorieren von leeren Konvois" hatte ich mich nicht gemeldet. Ich bekam noch eine ehrenhafte Entlassung und weg war ich.

Als ich dann das Angebot bekam, für TBX zu fliegen, nahm ich nur zu gerne an. Da ich dann wußte für wen, und vor allen Dingen wofür ich fliege, kämpfe und vielleicht verlieren könnte.

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